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| Informationen zum Saisonstart 2010/2011 – Landesliga
Am 11.09.2010 starten wir in die neue Saison. Hier einige Infos dazu:
Abgänge:
. Christian Fink (zu KSC ASAHI Spremberg – Brandenburgliga)
. Steffen Zindler (zu WSG Buckow – Landesliga Süd)
. Tobias Günther (zu BSG Pneumant Fürstenwalde – Landesliga Süd)
Zugänge:
. Enrico Herzog (von Elsterwerda SV 94 e.V.)
. Jens Demmler (von SV Werben)
1. Punktspiel:
am 11.09.2010 Niedersorbisches Gymnasium in Cottbus bei Gastgeber Energie Cottbus II
Gegner: SV Energie Cottbus II (Aufsteiger aus Landesklasse 2010)
VC Wildau (Absteiger aus Brandenburgliga 2010)
1. Heimspiel:
am 25.09.2010 in unserer Kolkwitz-Arena
Gegner: BSG Stahl Eisenhüttenstadt
BSG Pneumat Fürstenwalde
Wir hoffen auf eine spannende, erfolgreiche und verletzungsfreie Saison.
| Autor: Quäler
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| Landespokalfinale 2010
(und Kolkwitz war dabei!)
Als Gewinner der „Vorrunden-Qualifikation“ zum Landespokalfinale 2010 ging es am 24./25.4.2010 zum „Überlebenstraining“ nach Henningsdorf - für uns in die Höhle des Löwen zum Nahkampf mit ganz großen „Tieren“. Brandenburgliga, Regionalliga, 2. Bundesliga – alles war vertreten und freute sich sicher schon auf die „kleinen Landesliga-Vertreter“ zum Warmmachen und Vernaschen....
Am Start waren insgesamt 16 Damen- und 13 Herrenmannschaften. Nach der Auslosung atmeten wir erst einmal etwas auf: Wir hatten 2 Brandenburgligavertreter u. einen Landesligaaufsteiger in unserer 4er Gruppe. – Es hätte schlimmer kommen können....
1. Vorrundenspiel: KSV : WSG Buckow (BB-Liga)
Da hatten wir es gleich wieder mit unserem einzigen „Schläger“ der Qualifikation zu tun! Man trifft sich eben immer 2x im Leben...Der 1. Satz war ein unerwartetes Kopf-an-Kopf-Rennen. Jeder hatte mal die Nase vorn und den Satzball und –sieg in der Hand. Aber Buckow gewann am Ende glücklich mit 27:25. Im 2. Satz war der KSV deutlich überlegen und in Führung, lag bis zum 19:12 ständig mit 7 – 8 Punkten vorn (10:3, 12:5). Das sah eigentlich nach einem sicheren Sieg aus. Bilderbuchstart/Alptraumfinale. Es kam keine Annahme mehr nach vorn, dafür kamen aber der völlige Einbruch, das Meckern und Böckchen um so heftiger. Wir stellten uns mit unseren Köpfen ein Bein und verloren noch diesen sichergeglaubten Satz (22.25) und somit auch das Spiel. Micha & Holger fehlten... Der Start der Vorrunde ging erst mal schon in die Hose – Aber Buckow ist ja auch nicht gerade der Gegner, den man schlagen muss... ;o) Endstand: 0:2
2. Vorrundenspiel: KSV : Henningsdorf (LL-Aufsteiger)
Nach stundenlanger Pause in der sauerstoffarmen Schwitzkasten-Halle rappelten wir uns wieder auf, spielten wie ausgewechselt, jeder gab alles, wunderschöne durchdachte Spielzüge, Klasse-Einsatz, jeder kämpfte und wir siegten im 1. Satz mit 25:20. Im 2. Satz gab es wieder ein paar kurze Einbrüche, trotzdem waren wir spielerisch überlegen – wenn dann nicht wieder die kleinen Hörner durchgekommen wären, die das Spiel gekanzelt haben. Der Bock war leider stärker als die Leistung. Wir hatten leider auch keine Auswechslungsmöglichkeiten. Schade für die Spieler, die in dieser Sauna alles Menschen-/und Spielermögliche gegeben und trotzdem verloren haben 23:25... Aber es gab ja noch eine Wiedergutmachungsmöglichkeit, den 3. Satz, und das wurde ein Start/Ziel-Sieg, wir gewannen 15:11. Endstand: 2:1
3. Vorrundenspiel: KSV : Sportfreunde Brandenburg (Vizemeister BB-Liga)
So, das war unser größtes „Tier“ hier im Vorrunden-Raubtierkäfig. Wir konnten also statt Punkte bzw. Siege eher nur Erfahrungen sammeln, gingen dementsprechend locker, ohne Druck, ohne Krampf mit dem „Wir haben ja eh keine Chance“-Gedanken an den Start. Und das war wahrscheinlich das beste Dopingmittel. Es lief hervorragend. Wir waren alle gefühlte 2,20 m groß, ließen kaum Bälle durch, rannten, pritschten, schlugen, stellten mit Köpfchen, mit Freude und Mega-Spaß. Vielleicht war auch ein klitzekleines Bisschen Unterschätzung bei Brandenburg dabei. Jedenfalls gewannen wir diesen Super-Satz mit 25:21. Im 2. Satz nistete sich der spieltötende Frust ausnahmsweise mal beim Gegner ein – wir hatten Spaß und die Sportfreunde Brandenburg das Nachsehen. Sie konnten zwar zeitweise führen, aber jeder Fehler frustrierte sie mehr. Wir zwangen sie wie beim 1. Satz 2x in die Auszeit und gewannen auch diesen unglaublich schönen Satz mit 25:21 Endstand: 2:0
WAHNSINN!! Wir hatten uns eigentlich auf eine Samstags-Heimfahrt eingerichtet und waren jetzt als Gruppenzweiter direkt fürs Viertelfinale am Sonntag qualifiziert. Der BB-Vizemeister war (von uns!!!!) geschlagen, musste als Gruppendritter über Kreuzvergleich gehen und folgte uns unauffällig...
So, den Vizemeister der Brandenburgliga hatten wir besiegt, jetzt konnte die 2. Buli ruhig kommen.... Aber erst wurde gegessen, getrunken und gefeiert bis morgens um.... (streng vertraulich) Geschlafen (oder besser: der Rest des Morgens verbracht oder der Morgen erwartet..) wurde in der Henningsdorfer 0-Sterne-Sporthotel-Turnhalle in einem 80-Mann-Zimmer.
Unseren Viertelfinalgegner erfuhren wir nach Auslosung direkt bei der Feier, es war WSG BUCKOW... Oje, das hatten wir doch schon 2x. Für Buckow ein Grund zum Feiern und Siegfolgen auszuhandeln (durchgeschwitzter Trikottausch – zumindest mit Mutti + anschließender Anfeuerung im Buckow-Trikot), für uns ... (eigentlich auch). Der einzige Gegner, wo wir uns Chancen ausgerechnet hätten, wäre Fürstenwalde, der neben uns einzig verbliebene LL-Vertreter. Also nahmen wir es mit Humor, Sonntag nur ein Spiel, zeitig zu Hause und der Rest des sonnigen Tages ist unser...
Viertelfinale (gegen WSG Buckow – BB-Liga)
Alle guten Dinge sind 3, das war unsere 3. Begegnung beim gemeinsamen Greifen nach dem Landes-Pott. Und wir waren nach ca. 3 Stunden ständig gestörtem Schlaf fit wie ein Turnschuh. Einer fühlte sich so wie der andere aussah... Buckow nahm uns nach 2 Siegen auf die leichte Schulter und wir nahmen ihnen dafür den Sieg mit 2 sensationellen Sätzen Endstand: 2:0. Es war einfach genial, was unsere Jungs nach dem harten Vortag, der noch härteren Nacht ;-) und der leeren Bank (außer Zuspieler waren alle Positionen nur 1x vertreten – keine Chance, sich auszuruhen!) dort zustande brachten. Wieder musste ein Brandenburgliga-Vertreter uns vorbeilassen, denn WIR waren im HALBFINALE – d. h. unter den besten 4 Mannschaften!!! Wir, die kleine Landesliga-Dorfmannschaft! – und BB-Liga- und Regionalliga-Mannschaften waren raus!! (Okay, manche hatten einfach ein schwierigeres Los, aber egal. Jetzt sind wir einfach mal eine Runde stolz – und das auf alle Fälle auch hochverdient!!!)
Halbfinale (gegen TKC Wrietzen – Regionalliga 4. Platz)
Ohne große Pause ging es ran an den Regionalligisten. Wir sahen ja so ein bisschen schwarz, und das lag nicht nur an dem dunkelhäutigen Spieler unseres Gegners. Jetzt ging es eigentlich nur darum, Spaß zu haben, denn es ging ja um nichts weiter (also um nichts weiter als das Finale...) Den 1. Satz begannen wir dann doch sehr zaghaft, schüchtern, voller Respekt vor dem Gegner, ließen ihm erst mal einen sicheren Vorsprung, wurden dann aber mutiger und schafften immerhin 16 Punkte! (Da hatten wir schon gegen „kleinere“ Gegner weniger...). Im 2. Satz hielten wir ordentlich mit und gegen, überraschten Wrietzen immer wieder mit schönem kurzen Zuspiel und Angriffen und Legen von der Mitte. Steinharte Bretterknaller-Angriffsschläge sind sie sicher gewohnt, darauf sind sie programmiert, die hätten sie gekriegt, aber unsere „Dümpel-Mitte-Bälle“ waren wahrscheinlich eine völlig neue Erfahrung für sie... So konnten wir sogar mehrere Male ausgleichen (beim 17:17 erstmalig, beim 23:23 letztmalig), zwangen sie sogar zur Auszeit (!) und verloren dann knapp und unglücklich mit 23:25. Endstand: 0:2
Knapp verloren, aber für uns war es wie ein Sieg, deshalb HUT ab! Mit nur 2 Punkten Unterschied gegen einen Regionalligisten verlieren – und das nach 2 Tagen und 5 Spielen in den Knochen ohne Sauerstoffzelt, ohne Auswechslung (nur unser 3. Zuspieler konnte sich in diesem schweren Spiel mal kurz als Angreifer nützlich machen und sogar Punkte holen!). Noch mal zum Mitschreiben: Nur 2 Mannschaften von den angetretenen 13 waren besser!!!! (Auch Zweitbundesligist (4. Platz in der Buli) TSGL Schöneiche strauchelte im Halbfinale gegen den späteren Pokalholer SV Lindow/Gransee und steht jetzt quasi mit uns auf Platz 3 (kleines Finale, das uns quasi sicher den Kopf und sämtliche Finger gekostet hätte, wurde nicht ausgetragen...)
Ein historisches Ereignis (oder gab es das schon mal ((Frage an alle Auskenner)), dass ein Landesligist im Halbfinale Landespokal stand?)
Unsere in die Geschichte eingehenden Helden waren:
André Chuttke, Christian Fink, Christian Kochan, Dirk Händschke, Kai Schüler, Ronny Dietrich, Steffen Zindler, Torsten Kleine und Torsten Schwarz
(und hinter den Kulissen Trainer Mario Stoyan und KSV-Mutti)
Das war ein tolles Erlebnis. Riesenglückwunsch und Dickes Dankeschön für den gezeigten Einsatz!
Alle Spiele, Ergebnisse und Platzierungen unter bvv-online.de.
| Autor: Quäler
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| 12. Spieltag Landesliga
1. Männermannschaft gegen VSV Grün-Weiß 78 Erkner - KSC ASAHI Spremberg
Letztes Heimspiel – letztes Punktspiel. Unsere Gegner waren der fast schon aufgestiegene, mit 2 Punkten die Landesliga-Tabelle anführende und einzige Elsterwerda-Besieger KSC ASAHI Spremberg und der Tabellenvierte Erkner, der ja noch mit unserem 3. Platz liebäugelt und uns deshalb einen harten Fight liefern wird. Dieses Mal war unsere Mitte wieder voll (also ich meine voll besetzt... ;-), es fehlten aber Zuspieler Guddi und Daniel. Aber wir hatten Heimvorteil, nach und nach auch einige Fans in der Halle – und unsere Sponsoren waren reichlich vertreten. Also, Jungs, d. h., von der besten Seite zeigen!!!
Als Spielberichtschreiber muss ich mich aber gleich von vornherein entschuldigen. Das 1. Spiel war ein Trauma, das 2. Spiel ein Traum, so dass ich voll mitgefiebert, gezittert, angefeuert habe und das Notizheft aus Mangel an Zeit und Gelegenheit ziemlich leer blieb... Beim 1. Spiel sprang zum Teil Fan Claudi als Schreiber ein. Also jegliche Beschwerden über Nichterwähnung oder Erwähnung an sie wenden... ;-)
1. Spiel: KSV : Erkner
Unsere goldige Mitte ließen wir erst mal noch auf der Bank, sie hatten Schonzeit. Christian K. nach überstandener mehrwöchiger Krankheit, Torsten K. nach überstandenem runden Geburtstag und seeehr kurzer Nacht.
1. Satz: Dirk versenkte gleich mal den 1. Ball kometenhaft mit überhöhter Geschwindigkeit im gegnerischen Feld, Chris wiederholte das nach Finkscher Art mit sehr starken Angriffen ein paar mal – das war das Positive. Das Negative war, wir konnten uns nicht absetzen, führten mit einem Punkt bzw. lagen mit einem Punkt zurück. Das Absetzen gelang dann eher unserem Gegner. Beim 12:14 erstmals mit 2 Punkten, beim 14:19 (nach Netzberührung!) schon etwas deutlicher. Unsere Aufschlagquote war wieder mal (alp-)traumhaft... Einsatzbereitschaft war bei jedem Spieler da, aber irgendwie fehlte der Biss. So verloren wir 19:25. Das fing ja gut an...
Den 2. Satz begannen wir mit starken Angriffen und Aufschlägen (von Holger, Chris und Steffen) 6:5. Unser ruhige Robby zeigte auf seiner gewohnt ruhigen Art ein paar ruhige Angriffe, das funktionierte, das Eierlegen dieses Mal insgesamt nicht ganz so...Zuspieler Ronny machte ein variantenreiches Spiel, verteilte die Bälle mit Köpfchen. Wie wir vom 9:9 bis zum 14:14 das Unentschieden halten konnten, ist erstaunlich nach den vielen Ausbällen. Bitte bitte liebe Verantwortliche und liebe Sponsoren: Wir möchten für die nächste Saison eine Feldvergrößerung beantragen und – wenn möglich – unser Spielfeld als schiefe Ebene bauen lassen, vorne am Netz etwas höher zwecks Blocken.... Zurück zum Spiel. Steffen rettete einen längst aufgegebenen Ball, der dann vom Gegner zur Kolkwitzer Führung 15:14 verschlagen wurde. Das war dann aber auch unsere letzte Führung. Auch Quälers Auszeiten konnten daran nix ändern. 19:21, 21:23. Der Erkner-Satzball konnte durch Dirks Superblock (geht doch!) abgewehrt werden 22:24. Ist doch noch was möglich? Nein! 22:25 verloren... Oh oh, das sah schon wieder nicht gut aus. Wir zeigten einfach nicht alles, was wir so drauf haben, waren zu harmlos. Brachten wir damit unseren 3. Platz doch noch in Gefahr?
Mensch Jungs, jetzt reißt euch am Schlüpper (oder Stringtanga) und wendet das Blatt!!!
3. Satz: Auswechslung Mitte – Chris K. kam für Robby. Ansonsten wie gehabt, anfangs enge Kiste. Erkner trickste, doch das können wir auch. 4:5. Oder können wir es doch nicht so gut? 5:9. Dann verkürzte Chris mit seiner gesamten Angriffsgewalt auf 7:9, beim 10:10 konnten wir wieder ausgleichen und in Führung gehen. Erkner schwächelte, wir punkteten 4x in Folge. Danach waren wir wieder dran mit Schwäche zeigen: 11:12, 14:14 – Ausgleich durch Holgers Aufschlag. Totales Chaos herrschte auf dem Feld, aber trotzdem übernahm jeder Verantwortung. Ein sehr schöner Kurzangriff (Kai-Dirk) brachte das 17:19. Steffen und Holger schafften den Ausgleich, Katze durch unheimlich schnelles Reagieren und Sprinten die Führung. War der Kampfgeist erwacht? Es war alles noch drin. 22:24. Doch alles Aufbäumen und alle Hoffnungen wurden begraben durch einen falschen Wechsel auf der Zuspielposition. Besonders ärgerlich, wenn man ins Regelwerk schaut (liebe Schiedsrichter) und sieht, dass es dafür eigentlich nicht gleich eine Punktstrafe gibt!!! Manchmal sollte man jemanden fragen, der sich auskennt – in diesem Fall nicht die Gelben Seiten, sondern das schlaue Regelwerk-Buch… 22:25 / 0:3 verloren. Das war hart...
Fazit – gezogen von Mitschreiber u. Fan Claudi: „geschlossene Mannschaftsleistung und Kampfwille, zwischenzeitliches Einbrechen, aber immer wieder rausgezogen aus dem „Tief“. Auch wenn es schwer ist, sollte man sich von Schiedsrichtern nicht aus der Ruhe bringen lassen. Denn bis auf die spielentscheidende Fehlentscheidung im letzten Satz (Auswechslung) waren sie recht gut. Wenn jemand hervorgehoben werden sollte, dann Holger, Steffen und Chris F. mit ihrem starken Angriff, Torsten Schw. mit seiner sehr soliden Leistung. Im Großen und Ganzen starke Mannschaft, aber Erkner war leider einen kleinen Tick besser...“
Meinungen zum Spiel:
- von Torsten Götzel: „Sie haben Erkners Angreifer nicht in Griff gekriegt, Erkner hat viel Standard gespielt, unser Block fehlte!“
- von Gernot: „Zu viele Aus-Aufgaben, zu viele Löcher, Bälle wurden reingelegt und keiner hat sich bewegt. Erkner hatte unsere Mannschaft eigentlich in Griff...“
2. Spiel: KSV: Spremberg
Nach der Pleite gegen Erkner, was war jetzt noch drin gegen den Tabellenführer und somit 1. Aufstiegskandidat, der in dieser Saison erst eine einzige Niederlage hatte – und die war 5 Monate her!? Reichlich (laute) Fans hatte Spremberg mitgebracht, die schon bereit waren für die Aufstiegsfeier...
1. Satz: Im vorigen Spiel fehlten Feuer und Pfeffer, beides muss es in der Pause gegeben haben, die KSV-Jungs waren nicht wieder zu erkennen. Mit einer 4:0 Führung ging es los, aber das hatte ja bei uns nicht viel zu sagen... ;-) Der ausgeruhte Torsten K. und Micha griffen an: 6:1. Beim unerwarteten 12:6 versuchte der KSC-Coach, seine Leute wachzurütteln, aber an unseren lange vermissten Super-Blöcken war einfach nix zu rütteln 14:7. Tja, und dann kam, was kommen musste – unser Einbruch. 15:15 Ausgleich mit Auszeit. Ob der Quäler da an das versprochene Elsterwerda-Siegprämien-Bier erinnert hat? Ich weiß es nicht, wir gingen jedenfalls wieder 21:18 in Führung und Chris F. verwandelte unseren 1. Satzball direkt zum 25:21-SIEG!!!!! Wer hätte das gedacht...
Meinung zum Satz von Nachwuchsspieler Steve: „Haben gut gespielt, haben bessere Aufschläge gemacht und gut geblockt und Bälle aufgehalten!“
2. Satz: So kann’s weiter gehen, schallalala. Ging es auch! Wir begannen wieder mit einem genialen Bilderbuchstart 4:0, 6:2. Ausgleich dieses Mal allerdings schon beim 7:7, plötzlich stand es sogar 8:13, der Wurm war drin, Torsten K. ging raus, dafür Steffen rein, aber da war nix mehr zu retten 12:19, 16:25 verloren. Es stand 1:1.
3. Satz: Dieses Mal versuchten wir es mal sachte – ohne großem Vorsprung, lieber den Gegner auf Augenhöhe im Auge behalten... ;-) 4:4, 6:6 – Das schafften wir vor allem durch eine ganz tolle Wahnsinns-Angriffsleistung von unserem Micha!! 10:10, 15:15 – Na, das war doch mal spannend, damit die Zuschauer was zu sehen kriegen für ihr Geld. Tja, es lief, jeder kniete sich rein, einfach super. Den kleinen Vorspruch beim 19:16 gönnte uns Spremberg nicht, konnten aber auch mit ihrer Auszeit nichts ändern 23:20, 25:23 Sieg!!! Das einzig negative aus unserer Sicht war die Schiedsrichterleistung....
4. Satz: Jetzt wird es richtig schwierig... Wir lagen schnell 3:6 zurück, was aber nicht unsere Schuld war, das Feld war wieder einfach zu klein... ;-) Chris F. wurde erneut zur Punktemaschine und erreichte durch herrliche Sprungaufgaben und im Angriff - unter Mithilfe aller anderen natürlich (gute Pässe usw.) – den 10:10 Ausgleich + anschließender Führung. Es war einfach eine richtig schöne geschlossene Mannschaftsleistung. 2 Pkt.-Rückstand, 2 Pkt. Führung 13:11. Es folgte ein sehr langer Spielzug, unterstützt durch Katze, Steffen und Chris, die nach jedem Ball unter Einsatz ihres Lebens hechteten, als wäre es ein Kasten Bier bzw. ein 100-Euro-Schein. 17:17 Die Schiedsrichter machten das Spiel dann noch richtig interessant (Wenn Spremberg mit einer gepfiffenen Entscheidung nicht einverstanden war, wurde diese selbstverständlich zurück genommen und geändert... ) Wir sind ja selbst Schuld, hätten ja bei den anderen vielen Fehlentscheidungen auch mal meckern können! Es war zum Wände-Hochgehen. Sorry, ich war zu aufgeregt, aufgewühlt, gefesselt – ich konnte keine Notizen mehr machen, aber wenn mich meine grauen Zellen nicht ganz im Stich lassen, lagen wir 22:24 zurück. Dann ging Steffen (ohne ABS) die Gummiwand hoch, um den Ball vor Fremdberührung zu retten und wurde damit sozusagen zum Matchwinner. Wir drehten das Ding noch (weil Holger auch bei seinen 3 Aufgaben nicht Netz, sondern Gegnerfeld traf) und gewannen mit sage und schreibe 26:24 = 3:1 SIEG!!!!!
Das war einfach der Hammer. Okay, für Spremberg war es sicher nicht leicht, nach den langen siegreichen Monaten mit einem ungewohnten Rückstand klarzukommen – und das unter dem Aufstiegs-Druck. Und das nun ausgerechnet WIR über Aufstieg und Nichtaufstieg entschieden haben – gegen Spremberg, ist sicher schade. Aber sorry, die Freude über diesen tollen Sieg war einfach größer und die Siegprämie von Elsterwerda leckerer... ;-)
Meinungen zum Spiel:
- Gast Claudia aus Hoyerswerda (Schiri in der Sachsenliga!). „Trotz zweifelhafter Schiedsrichterentscheidungen verdient gewonnen!“
- „Kelle“ aus Hoyerswerda: „Kämpferische Leistung war hervorragend. Sie haben sich nicht niedergerungen (trotz Benachteiligung…), immer den Sieg fest vor Augen!“
- vom heutigen Zuspieler von Erkner: „Spremberg war unter ihren Möglichkeiten, Kopf war nicht frei.“
- KSV-Spieler Christian Kochan: „Christian F. wie immer super, aber Matchwinner war Steffen Z., als er beim 22:24 (?) den Ball vor der Gummiwand gerettet hat, wie ein Äffchen hochgeklettert ist und damit den Satz (das Spiel) gedreht hat, dann wurde 1 Ball geblockt, einer aus dem Angriff verwandelt – Gleichstand! Mannschaft hat Kochones gezeigt!“ (oder wie heißt: „Stier-Eier“ auf latein/chinesisch..?)
Glückwunsch an die gesamte Mannschaft zu diesem tollen 2. Spiel!!!! Glückwunsch an Elsterwerda zum Aufstieg (dank unserer Hilfe!). Es ist schon irgendwie ein geiles Gefühl, Fortuna zu spielen.. (wenn die Siegprämie stimmt… ;-) Und Spremberg sagen wir: Sorry und Kopf hoch, nächstes Jahr klappt es sicher mit dem Aufstieg!
| Autor: Quäler
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| Ergebnisse vom Wochenende
Landesliga Süd Herren
Kolkwitzer SV - VSV Grün-Weiß 78 Erkner 0:3
Kolkwitzer SV - KSC ASAHI Spremberg 3:1
| Autor: Quäler
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| !!! Punktspiel Volleyball 1.Männermannschaft - Landesliga !!!
!!! Heimspiel und letztes Punktspiel der Saison am 13.03.2010 um 11.00 Uhr im Kolkwitz-Center !!!
Gegner der 1.Mannschaft ist der Tabellenerste KSC ASAHI Spremberg und unser Verfolger VSV Grün-Weiß 78 Erkner.
| Autor: Quäler
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| Ergebnisse vom Wochenende
Mit kleinen Kader wieder 2 Siege geschafft.
Landesliga Süd Herren
Kolkwitzer SV - SV FH Lausitz 3:2
Kolkwitzer SV - SG Schulzendorf 3:1
| Autor: Quäler
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| 10. Spieltag Landesliga
1. Männermannschaft gegen Elsterwerdaer SV 94 und Netzhoppers KWh III
Heute ging es zum Tabellenersten und heißesten Aufstiegskandidaten. Bisher konnten wir während ihres kurzen Aufenthaltes in der Landesliga noch keinen Satz gegen diese Überflieger holen. Und bevor sie wieder weg sind, wollten wir genau das tun. Aber wie? Wieder waren wir ersatzgeschwächt – unsere goldene Mitte Chris K. und langer Kleiner Torsten waren krank, unser Libero Katze ging lieber auf Trachtenmäuschen-Jagd als auf Punkte-Jagd. Gott sei Dank ist unser lang verschollener Tobi kurzfristig als neuer Libero eingesprungen. Und wir hatten neuen Fan Claudi an Bord (aber Fan für wen...?) Ob die Ausfälle trotzdem kompensiert werden können? Einfach an unsere tolle Aufstiegsparty vor 2 Jahren in genau dieser Elsterwerda-Halle denken. Also Ihr Schwarz-Roten, seid goldig, macht das Beste draus und zeigt, was ihr könnt – nicht gleich für Deutschland, aber für MUTTI
1. Spiel: Elsterwerda : KSV
Die Stimmung war Wahnsinn, bundesligareifer Empfang mit Hallensprecher und namentlicher Nennung jedes Spielers, mit musikalischer Untermalung und Hunderten von Gästen. Einfach Wow. Hätten die Atmosphäre gerne zum Partymachen genutzt, aber wir mussten ja spielen... Und das taten wir auch, sogar anfangs ganz gut...Bis zum 5:3 legten wir vor, beim 5:5 waren wir nicht nur punktemäßig auf Augenhöhe, sondern nahmen uns auch in der Anzahl der Netz- und Aus-Aufgaben nichts. Dann folgte eine „Aufgabenserie“ von Holger, auch unser lange vermisster Libero-Katze-Ersatz Tobi fand gut ins Spiel. So konnten wir uns auf 10:7 und 13:9 davonschleichen. Es war ein schönes Spiel, der Elsterwerdaer Block wurde zum Punkten benutzt, wie sich das gehört. Beim 21:18 und der folgenden Auszeit von Elsterwerda hatten wir den lang ersehnten Satzsieg noch in den Händen. Den 1. Satzball hatte allerdings unser Gegner, den 2. wir – beide gingen in die Hose. 25:25. Alle guten Dinge sind 3, der 3. Satzball ging wieder an den Hausherren, aber sie brauchten dann doch noch einen 4. und die Hilfe der Schiedsrichter (die bei unseren Satzball nicht gesehen haben, dass 2 EW-Spieler gleichzeitig wie die Fische im Netz hingen). 26:28 leider verloren und der Kampfgeist gebrochen....
Wir hatten zwar anfangs auch im 2. Satz die Nase vorn, aber nicht nur die vielen Fans halfen dem Aufstiegskandidaten... Unsere Hilfsmaßnahmen waren z.B: viele versemmelte Aufgaben, Doppelberührung beim Zuspiel. So schenkten wir ihnen nicht nur die Führung beim 5:4, sondern auch noch einen ordentlichen Vorsprung 15:10. Das Echo waren ein paar hammerharte Bälle, die einfach auf dem Boden landeten, bevor sie überhaupt wahrgenommen wurden. Schon beim 16:24 kam „überraschend“ der Satzball, wir waren eigentlich noch nicht so weit... ;0) Einen konnten wir ja durch Holgers Blockbenutzung abwehren. Das reichte nicht, der 2. saß....
Im 3. Satz ging - dieses Mal umgekehrt - EW 1:0 in Führung – das sah gut aus für uns... ;-) Bis zum 4:5 konnten wir u.a. durch eine Granate von Steffen dranbleiben, dann zog EW einfach weg 4:9. Wir gaben aber so schnell nicht auf, stellten unseren Chris an den Aufgabenpunkt und holten EW beim 14:14 wieder ein. Zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen brachten EW wieder in Führung. Auch wenn diese dieses Mal nicht spielentscheidend waren, so weiß man doch, was Fehlentscheidungen für Wut im Bauch anrichten können und somit ein lockeres ehrgeiziges Kämpfen verhindern. So war es nicht mehr überraschend, dass auch nach dem Satzball von Elsterwerda deren Touch-Berührung bei unserem Ausball „übersehen“ wurde. Sieg für Elsterwerda 25:19.
Trotz wiederholter 3:0 Niederlage war es ein gutes Spiel – unter Berücksichtigung des Fehlens von 3 wichtigen Spielern. Die tolle Stimmung in der Halle tröstete uns über die zu deutliche Niederlage hinweg.
Meinungen zum Spiel:
- Co-Trainer Marsl: “Das Spiel hat EW nur gewonnen aufgrund unserer Fehler, EW hat nicht so überragend gespielt. Der 1. Satz wurde uns geklaut und dadurch war die Moral gedrückt.“
- Fan Claudi: „Das Spiel war langweilig bis auf den 1. Satz – der war gut. Doppelberührungen vom Zuspieler extrem. Gut fand ich Chris und Holger.
- unser kranker Mittelriese T. Kleine: „Der Spieler Nr. 1 hatte zu wenig Einsatzzeit... :0). Tobi fand ich ziemlich gut. Wir sind viel Risiko eingegangen, trotzdem geschlossene Mannschaftsleistung!“
- bundesligareifer Hallensprecher Björn: „Spannendste Spiel auf Augenhöhe, das wir in diesem Jahr hier gesehen haben. (Er meint bestimmt den 1. Satz...) Klasse Spielzüge, ein Spiel für die Fans. Das Ergebnis 3:0 spiegelt nicht das wider, was wirklich gelaufen ist!“ – Na da bedanken wir uns doch mal ganz artig und wohlerzogen für dieses Lob!!
- ein Elsterwerda-Fan aus Finsterwalde: „1. Satz hätte auch anders ausgehen können! In den anderen Sätzen ward ihr lange dran, war Kopfsache, auch durch Schiedsrichterentscheidungen, Doppelberührungen usw., die das Spiel beeinflusst haben. EW hat aber verdient gewonnen, umsonst stehen sie nicht ganz oben. Atmosphäre und Stimmung super. Aufgabenquote bei beiden Mannschaften ganz schlecht!“ – Tja, meine Worte...
3. Spiel: KSV : Netzhoppers
Ein verlorenes Spiel, eine zu lange Spiel-Pause (es war ca. 17 Uhr!!) und Freibier vom Gastgeber, das sind ja gleich 3 Sachen auf einmal, die uns daran hindern, die letzte Niederlage gegen die Netzhoppers wieder gut zu machen... Wir stellten die Mannschaft etwas um und ließen die „Ausgeruhten“ ran. Daniel kam für Robby, Micha für Holger und Guddi für Kai.. Letzterer verhalf uns mit 3 Aufgaben in Folge zu einer 3:0-Führung und hat sich so nach wochenlanger Spielpause wieder warmgeschossen... Nach einem schönen Micha-Punkt zum 6:4 gab es die 1. Auswechslung bei den Netzhoppers. Aber auch damit konnten sie uns nicht schocken. Dirk (der sonst nicht seinen Traumtag erwischt hat), punktete gleich 2x – und wahrscheinlich fühlten wir uns beim 10:5 schon ganz schön sicher. Die Elsterwerda-Stimmung fehlte, es wurde ruhig in der Halle und leider auch auf dem Feld – zumindest auf unserem. Der Schwung fehlte, Netzhoppers kamen auf einen Punkt heran (11:10). Wir konnten uns zwar immer wieder aus den Fesseln befreien, aber nicht wirklich fesseln... (16:13, 16:15, 21:17) Die Körpersprache hörte sich nicht gut an, äh, sah nicht gut aus, sprach Bände... Sogar der Hallensprecher erbarmte sich und brachte Mutti eine Stimmungströte. Aber wenn die Stimmung auf dem Feld fehlt, hilft das nix. 22:22, dann gingen die Netzhoppers sogar erstmals in Führung 22:24. Chris K. und Torsten K. fehlten nicht nur in der Mitte, sondern an allen Ecken und Enden. Wir konnten zwar ausgleichen beim 24:24, machten dann aber total blöde Abstimmungsfehler und verloren 25:27.
Danach gab es Mecker vom Trainer wegen Meckerns auf der Bank – alle Nerven lagen blank... Im 2. Satz führten wir erst klar und deutlich mit 1:0, dann ging es bergab. Zwar fighteten die Jungs und retteten Extrem-Bälle, die eigentlich nicht mehr zu retten waren, versauten alles aber spätestens im nächsten Spielzug irgendwie wieder. Beim 8:14 versuchten wir es mit Auswechslung, half nichts, 9:18, 15:22. Mit 18:25 beendeten wir dieses Elend...
Im 3. Satz versuchten wir es noch mal mit der Anfangsbesetzung. Nach wie vor wurden saublöde Fehler gemacht. Der Körper war willig, aber Kopf putt. KWH musste sich nicht sehr anstrengen, wir schenkten ihnen die Punkte reihenweise. Mit 10:9 konnten wir zwar nach laaaanger Zeit wieder mal in Führung gehen, aber die gaben wir schnell wieder weiter wie einen Wanderpokal. Sogar bei unserem Youngster und Punktemaschine Chris lief es plötzlich nicht mehr. Er hatte sich im 1. Spiel beim Blocken verletzt und sein Stinki-Finger wurde dick und blau und schmerzte. Wir mussten ohne ihn weiterspielen, damit fehlten schon 4 wichtige Stammspieler und Punktemacher. Wie sollten wir so noch was reißen? Es stand 11:16. und die Köpfe hingen... Wir machten noch 2 Punkte in Folge durch tolle Blockleistung, aber das war es dann auch schon fast. Lieber Gott, mach, dass dieses Spiel endlich zu Ende ist oder schick uns ein Mauseloch, in dem wir uns verkriechen können... ;-) 15:20, 16:25 – Endlich vorbei! Weit gefahren, 0 Punkte und 0 Sätze geholt. Das ist hart. Aber wenn der Zuspieler 3 oder 4 Mal die Annahme übernimmt, spiegelt das vielleicht das Chaos auf dem Feld wider...
Aber man soll ja alles positiv sehen! Und man soll ja jeden Tag eine gute Tat tun, wir haben gleich 2 getan: Wir haben die jungen Netzhoppers aufgeputscht, Kraft und Selbstbewusstsein gegeben und mit 2 Siegen evtl. vor dem Abstieg bewahrt. Und wir haben Elsterwerda den wohlverdienten Aufstieg näher gebracht – Was will man mehr...?
Und am nächsten Spieltag, liebe Jungs, tun wir wieder was für uns, okay?
Was wir heute hier (beim 2. Spiel) gezeigt haben, war nicht schön, aber dafür Gott sei Dank selten. Ich habe noch nie so ein Spiel mit so vielen selbstgelegten Eiern gesehen (und das so kurz vor Ostern...) Okay, der Tag lebte auch von Fehlentscheidungen, aber die haben uns sicher keinen Spiel- sondern nur Satzsieg und Nerven gekostet. Und ich hatte jetzt die undankbare Aufgabe, aus diesem verkrampften Chaostag einen lockeren formschönen – für jeden Spieler angenehmen – Spielbericht zu zaubern. Verdammt schweres Unterfangen; also sorry...
Elsterwerda war ein Super-Gastgeber: tolle Atmosphäre, Hunderte Fans, Freibier, ein Hallensprecher, der mit Musik und Worten die Stimmung richtig aufheizte (das macht der Bundesliga-Füchse-Berlin-Sprecher auch nicht besser!!!). Wirklich Wahnsinn. Hut ab. Jetzt fehlte nur noch ein Sieg, dann hätte es ein richtig schöner Tag werden können... :0)
| Autor: Quäler
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| Punktspiel 1. Mannschaft
Landesliga Süd Herren am Samstag dem 27.02.2010 um 11.00 Uhr auswärts bei SV FH Lausitz in Senftenberg.
Gegner der 1.Mannschaft sind die Sportfreunde von SV FH Lausitz und SG Schulzendorf.
| Autor: Quäler
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| Ergebnisse vom Wochenende
Leider nichts zu holen.
Landesliga Süd Herren
Kolkwitzer SV - Elsterwerdaer SV 94 0:3
Kolkwitzer SV - Netzhoppers KWh III 0:3
| Autor: Quäler
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| Punktspiel 1. Mannschaft
Landesliga Süd Herren am Samstag dem 20.02.2010 um 11.00 Uhr auswärts bei Elsterwerdaer SV 94.
Gegner der 1.Mannschaft sind die Sportfreunde von Elsterwerdaer SV 94 und Netzhoppers KWh III.
| Autor: Quäler
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| Landespokal - Herren, Vorrundenergebnisse
Kolkwitzer SV - Energie Cottbus III 2:0
Kolkwitzer SV - WSG Buckow 0:2
Kolkwitzer SV - Energie Cottbus II 2:0
Kolkwitzer SV - HSV Cottbus 2:0
Energie Cottbus III - WSG Buckow 2:1
Energie Cottbus III - Energie Cottbus II 2:0
Energie Cottbus III - HSV Cottbus 2:0
WSG Buckow - Energie Cottbus II 2:1
WSG Buckow - HSV Cottbus 2:1
Energie Cottbus II - HSV Cottbus 2:1
Damit Kolkwitzer SV und WSG Buckow für die Pokalendrunde qualifiziert.
| Autor: Quäler
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| 9. Spieltag Landesliga
1. Männermannschaft gegen BSG Stahl Eisenhüttenstadt und BSG Pneumant Fürstenwalde
Endlich wieder ein Heimspiel. Aber leider haben wir grad Ferienzeit, Urlaubszeit, Krankheitszeit, Arbeitszeit und Elternzeit, so dass wir auf Ronny, Guddy, Daniel, Dirk, Torsten K. und anfangs auch auf Chris II verzichten mussten. Was können wir da gegen unsere Tabellennachbarn Fürstenwalde (5.) und Hütte(6.) reißen? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt... (Und manchmal ist weniger mehr...)
KSV : Stahl Eisenhüttenstadt
Der 1. Punkt war unser, aber dann mussten wir uns erst mal an die ungewohnte Aufstellung (ohne Libero, Chris I – auf Mitte) gewöhnen... 1:4, 4:4, 6:12 – das sah nicht wirklich gut aus. Ein Doppelpunkt von Steffen und ein Robby-Punkt brachten uns wieder etwas ran (9:12). Dass bei dieser Umstellung nicht alles rund laufen kann ist klar, aber ohne diese vielen Gastgebergeschenke (Netzangaben) wäre alles möglich gewesen! Egal! Micha, Holger, Chris, alle sorgten dafür, das wir uns wieder auf Tuchfühlung (14:15) rankämpfen konnten, mussten den Satz letztendlich aber doch abgeben – Endstand: 20:25
2. Satz: Alles wieder gut, wir gingen 3:0 in Führung durch superknappe-gutgezielte Sprung-aufgaben von Steffen. Auch Micha zauberte ein paar Aufgaben aus der Trickkiste und schon zwangen wir Hütte beim 8:4 zur Auszeit. Tja, dann verließ uns erst das Glück und dann kam auch noch Pech dazu, kleine Bewegungs-/Abstimmungs-/Reaktionsschwierigkeiten (die Annahme lassen wir heute mal unerwähnt... ;-) und schon stand es 8:8. Aber alle kämpften verbissen, auch auf ungewohnten (ungeliebten) Positionen (14:12). Die 1. Führung gab es für Hütte erst beim 15:16, und das ist doch schon mal bewundernswert und zeigt den Kampfeswillen unserer notbesetzten Mannschaft! Nach unserer Auszeit gab es gleich einen Trainerpunkt und ein Chris I + Kai-Blockpunkt!!! Was auf dem Feld gezeigt wurde, sah richtig gut aus, trotzdem zog Hütte immer wieder weg 21:23, wir glichen zwar noch mal beim 23:23 aus, mussten uns aber mit 23:25 geschlagen geben. Verdammt, das haben die Jungs echt nicht verdient. Wir haben schon manchmal schlechter gespielt und trotzdem gewonnen ;-) – heute gut gespielt und verloren.... C’est la vie – so ist das Leben...
3. Satz: Wir versuchten es mit Mannschaftsumstellung (schwierig bei nur 7 Spielern... ;-) Chris fehlte uns im Angriff, also übernahm Micha erstmalig die Mitte. Bis sich alle Mann wieder auf die neue Lage einstellten, tja, da stand es schon 3:10... Hütte brauchte also nur noch 15 Punkte, um uns 3:0 zu schlagen, wir brauchten dagegen 62 Punkte, um noch zu gewinnen, also mehr als das 4fache... Aussichtslos? Nicht für den KSV! Es war eine Augenweide, was meine kleinen Kämpfer dort ablieferten! Jeder gab alles, wir machten 5 Punkte in Folge, auch Hüttes Auszeit (8:10) konnte uns nicht stoppen. Beim 13:13 betrat unsere Rettung, Papa-Chris-Mitte die Halle. Allein diese Tatsache reichte, um uns hoch motiviert das 17:14 zu erkämpfen, während er sich noch warm machte. Hüttes nächste Auszeit nahmen wir dankbar an zum Verschnaufen und Stärken, machten ungehindert weiter 19:14, 23:17 und gewannen 25:18! Jetzt sah es doch schon nicht mehr ganz so aussichtslos aus (uns trennten „nur“ noch 40 Punkte vom Sieg, Hütte wieder 25...)
4. Satz: Fehlstart, Hütte ging 5:0 in Führung. Erst ein schöner Überraschungs-/Überrumpelungsball von Steffen und 6 Hammeraufgaben von Chris I brachten uns die 6:5 – Führung, an der auch Robby beteilt war, der seine Blockpfötchen zur richtigen Zeit am richtigen Ort hatte. Wir hatten zwar weniger (bzw. keine) Spieler auf der Bank, dafür aber gaaaanz treue (laute) Fans auf der Tribüne, die mit ihren Pfiffen unseren Gegnern das Leben bzw. das Spiel ganz schön schwer machten. Von da an lief einfach alles: Holger, Kai, Chris I und Chris II, Robby, Steffen spielten 1-A-Volleyball vom Feinsten, lange nicht so schön gesehen! Holger wurde zur erfolgreichen Legehenne, machte aber auch mit harten Schlägen schöne Punkte. 20:13, - 21:19, da hieß es noch mal bangen, aber wir gewannen 25:21. Und nun brauchten beide nur noch 15 Punkte zum Spielsieg...
5. Satz: Wer hätte das nach dem 2. Satz gedacht.... Spieler, Trainer, Fans, alle waren Spitze, es war Teamwork. Stimmung pur und eine tolle Mannschaftsleistung mit Aufgabengott Kai brachten uns die 5:0 Führung. Dann folgte Auszeit Hütte und Schusselfehler KSV. Erst Chris Waffenschein-Hammerschläge stoppten den Hütte-Punkte-Reigen und wir gewannen das verlorengeglaubte hoffnungslose Spiel und diesen Satz mit 15:7. Einfach nur SUPER! Glückwunsch und Respekt an die Mannschaft. Totgeglaubte leben eben länger – erst recht, wenn sie so munter sind...!
KSV: Fürstenwalde
1. Satz: Wieder waren es Chris I sensationelle Aufgaben (und die tolle Anfeuerungspfiffe im Rücken), die uns einen 7:1 Blitzstart brachten. Dann hatte Fürstenwalde sich eingespielt mit einem KSV-feindlichen Lauf, aber wir verteidigten die inzwischen knapp gewordene Führung (7:5), machten sogar ein 16:10 draus. Es wurde mit Köpfchen gespielt, Holger schaffte ein Hattrick, Lücken wurden schön gesehen und eiskalt ausgenutzt. Alle machten toll mit und kämpften, ohne Abstriche. Aber es war einfach ein Chris-I-Satz, er punktete und punktete uns zum 25:11. !
2. Satz: deutlicher Satzsieg heißt auf KSV-deutsch: nix gut für nächsten Satz. Debakel Klappe 1: wir lagen schnell 0:5 zurück, rappelten uns wieder auf 5:5, gingen in Führung 12:11, dachten uns völlig neue Spielzüge mit Einbeziehung des Gegners aus, spielten also mit und nicht gegen FW – Kai’s Zuspielerball machte einen kleinen Umweg auf den Weg zu Holger über den Gegner. Dieser spielte aber diesen Ball wieder sauber Holger zu, so dass er ihn doch noch mit einem Granatenhammerschlag in einen Punkt verwandeln konnte – halt nur mit Verzögerung und kleiner Mecker-Attacke. Aber warum einfach, wenn es auch komplizierter geht..? Nach Verständigungsproblemen, Frust über Fehler der Anderen und z. T. schwindenden Kräften gönnten wir uns eine kurze Pause, um die Gemüter wieder zu beruhigen. Was für eine starke eingeschworene Mannschaft nach dem Motto: „Einer für alle“ wir heute waren, zeigte sich sogar in der Auszeit. Wenn ein gutgelaunter Spieler seinem frustrierten Kameraden anbietet „Soll ich dir ein Bl....., damit du wieder lachst!“ – dann ist das Teamgeist!!! Aber selbst dieses Angebot/Versprechen half nicht, wir verloren 23:25.
3. Satz: Die Müdigkeit hielt Einzug und die mangelnde Auswechslungsmöglichkeit machte sich bemerkbar. Zwar spielten wir wieder mit unserem super-reaktionsschnellen Libero, aber da haben ja nur 2 die kurzen Verschnaufpausen. Bis zum 8:8 konnten wir mithalten, dann verteidigte FW bis zum 17:19 seinen magischen 2-Pkt.-Vorsprung.Unser Geborene Zuspieler mit Auge sah genau, wer auf aussichtsreicher Position stand – und das war meist unser Überflieger Chris I, der aus jeder Position die Bälle herrlich versenkte. Einfach Wahnsinn. So blieben wir dran, aber es reichte nicht. Wir mussten uns müde und geschwächt 19:25 geschlagen geben.
4. Satz: Alle (außer wahrscheinlich Chris... ;-) waren stehend k.o. mit 8 Sätzen in den Beinen, die frischen und ausgeruhten FW-Spieler zogen davon, wir konnten immer wieder ausgleichen (5:5, 9:9) und sogar in Führung gehen – ein echtes Spiel für (gesunde!) Zuschauerherzen (12:9). Es war ein guter sauberer Spielfluss drin (14:9), eine unserer Stärken war immer wieder der bewusst angeschlagene Block (Lehrbuch Seite 117). FW wollte keinen 5. Satz, glich beim 17:17 wieder aus. – Aber nicht mit uns, wir waren hier die Hausherren! Das 21:18 war ein Pritscherpunkt! Robby, der Reißer, sah die Lücke zum 22:18, dann wieder 22:21, Jungs bitte bitte jetzt keine Fehler, dann sind wir raus! 24:21 und Chris am Aufgabenpunkt. Was sollte noch schief gehen? Ach ja, die Aufgabe könnte ins Netz gehen...;-) Aber wir haben trotzdem gewonnen!!!! 25:22. Geiler Sieg!!!
5. Satz: Jetzt waren wir wach und enorm motiviert. Unsere Tribünenfans kamen runter ans Spielfeld, um uns Auge in Auge zu unterstützen – stehende Ovationen... Das Ding ließen wir uns nicht mehr nehmen! Beim 5:3 versuchte es der Gegner noch mit einer Auszeit, beim 8:7 gaben wir ihnen noch mal ein bisschen Hoffnung und den Fans einen ungesunden Puls im roten Bereich, aber jeder stand seinen Mann auf seinem Platz, Katze tigerte zu jedem Überraschungsball und immer wieder Chris I verwandelte jeden Angriff in einen Punkt und den Gegner in verzweifelte Spielfiguren. 13:9, 15:10 – Und nur noch Jubel und Erleichterung! Jungs, das war echte Mannschaftsleistung vom Feinsten, Teamwork aus dem Bilderbuch (oder Lehrbuch?)! Super grandios, Klasse! Und ein Beweis dafür: Es kommt nicht unbedingt auf die Anzahl der Spieler an, sondern auf den Zusammenhalt und Kampfgeist, auf die Stimmung und Laune, Anfeuern, auch von außen helfen, nicht motzen..
Meinungen zum Spiel:
. von Fan Energiespieler Marc: „Ich will ein Kind von Chris!“ (Gemeint ist Chris I, denn Chris II ist ja grad erst Papa geworden und hat sozusagen Schonzeit!)
. vom (Ex-) KSV-Spieler und Kulturbanause Heiko: „Gut, dass ich so wenig Haare habe, die grau werden konnten...“ (Damit ist die Zitterspannung gemeint, keine schlechte Spielweise!!)
. vom (Ex-) KSV- jetzt Jänschwalde-Spieler und Trainer Peter G.: „Spannendes Spiel, den Eintritt war es wert...;-)!“
. vom Ex-Buckow- und Ex-KSV- und jetzt Finsterw.-Spieler Peter: „2 hammergeile Spiele, der Coach hat sicher wieder graue Haare gekriegt. Chris F. war Weltklasse, Mannschaftsleistung war trotz knapper Besetzung super. Es hat Spaß gemacht, zuzugucken!“
. vom FW-Spieler Nr. 2: „Mist, wir hatten alle in Griff gehabt, außer die 9...!“
. vom Trainer Fürstenwalde: „Im 1. Spiel habt ihr nach dem 2. Satz (durch Umstellung) ins Spiel gefunden. Als die 7 (Chris II) zur Tür reinkam, habe ich gewusst, dass ihr das Ding drehen werdet. Bei uns habt ihr es leicht gehabt. Ihr hattet im 4. und 5. Satz einen Lauf, der konnte nicht gebrochen werden, dadurch kamen wir ins „Schleudern“ und konnten unser schnelles Spiel nicht aufziehen. Die 9 wurde sehr gut eingesetzt. Es hat lange gedauert, bis wir kapiert haben, ihn mit einem 3er Block zu kriegen, was wir dann aber letztendlich doch nicht geschafft haben...“ (Gott sei Dank och!)
Ein riesengroßes Dankeschön und Glückwunsch an alle Spieler, die das Unmögliche möglich gemacht, die eine tolle Leistung gezeigt haben, eine prima Mannschaft waren. Danke an Chris II, der direkt von der Hebamme zum Spiel geeilt kam... Und DANKE an die Fans, die heute einen großen Anteil an dieser Leistung, dieser Motivation hatten, vor allem an die energischen energiegeladenen jungen Wilden von Energie. Wir würden euch gern buchen (vor allem als biologische Droge für unseren Chris I!)!!
Und danke für die Geduld beim Lesen – und sorry für den langen Bericht. Aber das musste alles mal gesagt werden... ;-) Weiter so, Jungs! Ihr habt in Notbesetzung den 3. Platz zurück erkämpft! Und ihr habt ihn verdient!
| Autor: Quäler
(geändert am 12.02.2010) |
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| Ergebnisse vom Wochenende
Landesliga Süd Herren
Nach dem letzten verlorenen Spiel am 09.01.2010 gegen KSC ASAHI Spremberg ( 1:3 ) schaften wir auf Heimischen Boden wieder 2 Siege.
Kolkwitzer SV - BSG Stahl Eisenhüttenstadt 3:2
Kolkwitzer SV - BSG Pneumant Fürstenwalde 3:2
| Autor: Quäler
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| 8. Spieltag Landesliga
1. Männermannschaft gegen KSC ASAHI Spremberg
Bevor es morgen wieder in der heimischen Halle – in starker Unterbesetzung – heiß her geht, hier noch ein paar „Erinnerungen“ vom letzten (Poker-)Spieltag am 09.01.2010.
KSC ASAHI Spremberg : Kolkwitzer SV
Dieser Spieltag war nicht nur ein riskantes Unternehmen, weil es zum Tabellenersten ging, sondern weil irgend so ein weibliches „Hoch“ sein Unwesen trieb und alle Straßen unbefahrbar machte. Typisch Frau... ;-o) Unser 2. Gegner und unmittelbarer Tabellen-Nachbar VSV Grün-Weiß 78 Erkner hatte bereits am Freitag seine Teilnahme aufgrund der Unwetterwarnungen abgesagt. Wir pokerten noch bis Samstag früh um 8. Aber wir Kolkwitzer kennen weder Angst noch Schmerz, der Trainer hat entschieden und alle folgten. Danke an die Truppe für den Einsatz, wir sind stolz auf euch! Und das nicht nur wegen der riskanten Anreise...
Es war ein toller Spieltag, eine enorme Steigerung im gesamten Team gegenüber den letzten Spielen. Die Mannschaft hat als Mannschaft agiert. So gelang es uns durch Kampfgeist und starkem Einsatz jedes Einzelnen, sogar einen Satz gegen den jungen dynamischen Spitzenreiter der Landesliga Süd zu holen. Und auch in den anderen 3 Sätzen brachten wir sie ganz schön zum Schwitzen und hielten lange gegen, nur zum Sieg reichte es dann doch nicht. Egal, das hat auch keiner erwartet. Der Trainer war überaus zufrieden mit der gezeigten Mannschaftsleistung.
Jungs, nehmt bitte diesen Schwung und Teamgeist mit in den morgigen Spieltag. Denn morgen sind wir die Hausherren…!!!! Viel viel Glück, Erfolg und Spaß am Spiel!
| Autor: Quäler
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| 7. Spieltag Landesliga
1. Männermannschaft gegen SV FH Lausitz und SG Schulzendorf
Endlich mal wieder ein Heimspiel - nach fast ¼ Jahr Heimentzug.... Mit den beiden anreisenden (Aufsteiger-)Mannschaften haben wir bei der 1. Begegnung gute Erfahrungen gemacht (6:0). Das wollten wir natürlich wiederholen. Verzichten mussten wir auf unseren Micha, der einfach mal schnell während der Punktspielsaison (!) Papa wurde (obwohl wir den Geburtstermin extra auf den 13.12. – ein Tag NACH dem Heimspiel gelegt hatten...)
1. Spiel: KSV : FH
Wir begannen den 1. Satz trotz Heimvorteil und Feldkenntnissen mit weiten Angaben, die leider das gegnerische Feld nicht fanden, und konnten uns auch lange nicht wirklich deutlich absetzen (2 Pkt.). Teils kamen gute Aktionen, aber andererseits überlisteten wir uns selber, zu viele Abstimmungsfehler. Erst beim 15:11 konnten wir etwas aufatmen. Das Warmmachen mit unseren hübschen Cheerleadern zeigte Wirkung, die Jungs hatten extrem mehr Schwung und Stimmungshormone. Den Satzball beim 24:16 verschlug Steffen taktisch klug und mit Köpfchen, da wir bei zu deutlichen Siegen im nächsten Satz erfahrungsgemäß einbrechen. 25:17 endete der Satz trotzdem schon. Das war kein gutes Omen....
Satz 2: Tja, wie gesagt, FH ging in Führung 6:3; 10:6 – Was war los? Das Chaotenspiel änderte sich auch nicht nach der Auszeit und der folgenden Auswechslung Zuspieler + Angriff beim 12:16. Draußen gab es gleichzeitig den Wintereinbruch, drinnen Spieleinbruch. 13:20, nichts ging mehr, kollektives Abschalten, der Einschlafvirus hatte sich epidemie-artig über die Mannschaft hergemacht. FH hatte den Gute-Laune-Vorteil und siegte 25:16... Schande über uns
Den 3. Satz begannen wir wieder etwas schwungvoller, z. T. gutes Spiel, das wieder neue Hoffnung gab und uns die Führung brachte. Aber schon beim 7:7 hatte FH uns ein- und beim 7:10 ordentlich überholt.. Wir übten uns in „statischer Bewegung“. Nach dem 12:13 kam wieder Bewegung ins Spiel, es wurde gefightet, nach Bällen gerannt, unsere Katze wurde zum Speedy Gonzales, Chris holte öfter mal den Hammer raus – es ging ein Ruck durch die Mannschaft. Gleichzeitig machten wir aber alle tollen Aktionen durch zu viele Ausbälle wieder zunichte - 23:23. Aber der 1. Satzball und leider auch der Sieg gingen wieder an FH dank unserer tollen Annahme... L
So, 1:2, die Moral war am Boden, wie dreht und gewinnt man so ein Spiel? Der Anfang des 4. Satzes war vielversprechend, wir führten 6:3, FH reagierte, 8:8, 8:9, dann kam ein Hattrick von uns 11:9. Chris, Holger und auch Guddi punkteten zum 15:11. Aber beim 16:16 bzw. sogar 16:17 kam wieder die Ratlosigkeit, aber auch ein Aufbäumen – 19:17. FH war zäh und hartnäckig, es gab 2x Satzball für uns, 1x für FH – 26:26 – Krimi pur – mit positivem Ausgang 28:26!!
Meinung von Spieler Daniel zum Satz: „Annahme kommt nicht, fehlender Block, Zuspieler und Angreifer haben es sehr schwer“... Egal gewonnen und den Schwung mitnehmen!!
Tiebreak: Den 1. Punkt sicherten wir uns schon mal nach einem gekonnten Zuspiel von Dirk... Und wenn die Annahme kam, kamen auch die Punkte... Auch die Blöcke glänzten. So konnten wir beim 8:5 als Führender das Feld wechseln. Beim 14:9 kam wieder diese Satzballgeschichte... Aber wir gewannen, nur das zählt!!!
Meinung zum Spiel von Fachmann Chris Opa: „Durchwachsen, es waren sehr gute Aktionen dabei, nicht so gut war das Abwehrverhalten. Es ist nur der Spieler in Aktion, der unmittelbar den Ball spielt, alle anderen gucken zu, sind nicht in Bereitschaft“ – Jungs, das könnt ihr besser!
Meinung von Chris Tante: Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, hab an den Sieg geglaubt. Der Spieler mit der Nr. 9 gefiel mir am besten.... ;-) (Wen wundert’s?)
Meinung von Gegner Tino: „Mit Glück gewonnen, aber unverdient. Ich wünsche euch weiterhin viel Glück, beim nächsten Mal seid ihr fällig... !“
2. Spiel KSV:Schulzendorf
1. Satz: Nach einem Traumstart (7:2) folgte wieder der Alptraum (7:6), Fehler häuften sich, die Schiris beteiligten sich an der Fehlerquote (pfiffen Netzberührung!!!) 11:11. Aber was dann gezeigt wurde, sah wieder richtig gut aus! Das war Volleyball! Beim 24:16 versemmelten wir wieder den Satzball: Grund siehe oben 1. Satz... Aber auch ein 25:17 – Sieg ist zu deutlich – unsere Erfahrung sagt: nicht gut...!
Als hätten wir den 2. Satz vom FH-Spiel kopiert... L, Schulzendorf kam ins Spiel, wir nicht. Bewegung zum Ball fehlte. Kein Wunder, dass es bald 7:11, 7:13 stand. Dann kam Kleiner Torsten ins Spiel und die Aufholjagd begann. Bis zum 17:18 kämpften wir uns ran, machten 10 tolle Punkte, Schulzendorf nur 6. Daraufhin erfolgte Doppelwechsel – bei uns.. (warum eigentlich?) Aber es klappte (anfangs), wir konnten unseren Rückstand in eine Führung umwandeln 21:20 – wer hätte daran geglaubt nach dem 6-Pkt.-Vorsprung von Schulzendorf. Aber leider zu früh gefreut, wir verloren 22:25...
Meinung von Zuschauer und Nachwuchsspieler Steve: „Stark angefangen, im 2. Satz stark nachgelassen. Aber sie werden das schon packen!“ – Ein Optimist!
Der Beginn des 3. Satzes sah nicht so aus, klassischer Fehlstart: 0:4, dann ging’s los: 4:4! 1. Führung beim 9:8, Lücken wurden gesehen und eiskalt ausgenutzt, 16:12, Super-Aufgaben von Chris I, Blöcke waren da, wo sie hingehörten, 19:13 – hammerharte Angriffsschläge vom langen Kleinen. Finish: Der eingewechselte Joker Guddi verwandelte den Satzball direkt 25:17 (oh nein, nicht schon wieder dieses magische pechbringende lähmende Ergebnis...!)
Im 4. Satz legten wir erst einmal vor, führten, dann folgte Spielerei, Hinterfeld zeigte leichte Lähmungserscheinungen. Aber wo Chris hinhaute, wuchs kein Gras mehr und Dirk sorgte noch für das 13:11, dann zogen wir uns erst mal wieder zurück, ließen den Gegner spielen und leider auch gewinnen 20:25. Das einzige, was noch klappte, war das Meckern...
Der Tiebreak wurde erwartungsgemäß eine ganz enge Kiste 7:7, Schulzendorf hatte die Nase beim Feldwechsel vorn, aber noch war nichts verlorn. Anspannung, Verzweiflungsschläge (zu oft ins Aus), aber wir schafften es und drehten das Ding: 11:8, 14:9, konzentrierteres Spiel, was sollte jetzt noch schief gehen... Der verdammte Satzball bzw. der eine Punkt wollte einfach nicht gelingen, nix für schwache Nerven 14:13...Doch der Sieg war unser!!!!
Aufatmen, Erleichterung, aber echte Freude wollte nicht aufkommen. Schade, denn es war immerhin ein schwer erkämpfter Doppel-(Pflicht-) Sieg. Also einfach über 4 Punkte freuen, (auch ruhig mal von der Bank aus....für die Mannschaft!) den Rest abhaken und nicht so verbissen sehen, Spaß haben und mit freien Köpfen in den nächsten harten Spieltag gegen den Tabellenersten und unseren Hauptkonkurrenten gehen! Nur dann funktioniert es...
Viel Erfolg!!!!
| Autor: Quäler
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| Ergebnisse vom Wochenende
Landesliga Süd Herren
Kolkwitzer SV - SV FH Lausitz 3:2
Kolkwitzer SV - SG Schulzendorf 3:2
| Autor: Quäler
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| Endlich wieder mal Heimspiel der 1 Mannschaft
Landesliga Süd Herren am Samstag dem 12.12.2009 um 11.00 Uhr bei uns im Kolkwitz Center.
Gegner der 1.Mannschaft sind die Sportfreunde von der SV FH Lausitz und SG Schulzendorf.
| Autor: Quäler
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| 6. Spieltag Landesliga
1. Männermannschaft gegen Netzhoppers Königs Wusterhausen III und Elsterwerdaer SV 94
Am 5. Dezember ging´s mal wieder zum Auswärtsspiel – diesmal nach Königs Wusterhausen.
Unsere Gegner: der Erstplatzierte Elsterwerda und die Netzhoppers, die uns Drittplatzierten schon sehnlichst erwarteten.
1. Spiel: Netzhoppers : Elsterwerda
Da konnte man ja gar kein anderes Ergebnis erwarten oder sollte etwa schon im ersten Spiel alles anders verlaufen – NEIN. Elsterwerda siegte standesgemäß mit 3:0 gegen den Gastgeber.
2. Spiel: Netzhoppers : Kolkwitz
Das Spiel begann sehr unruhig auf beiden Seiten – keiner der beiden Mannschaften konnte sich wirk-lich mit Punkten absetzen. Klasse Netzangriffe von Torsten und Chris brachten aber doch verdiente Punkte ein. Zuspieler Kai war bestens drauf und konnte durch Gefahrenabwehr bzw. Überraschungs-momente – zum Verdruss der gegnerischen Seite - glänzen. Auch Holger wollte sich punktemäßig einbringen – was ihm zum Ende des 1. Satzes mit einigen beeindruckenden Angriffen auch gelang. Doch es reichte nicht ganz zum Sieg des Satzes – 23:25 gewann Kwh.
Der 2. Satz lief schleppend an. Eine 1. Auszeit beim Stand 3:6 war notwendig, was zum Glück wieder Schwung in die Mannschaft brachte. Aber auch die Netzhoppers waren gut drauf – mit super Block und starken Angriffen konnten sie sich einen guten Vorsprung erarbeiten, direkte Aufschlagpunkte (3 Asse zum Schluss) beendeten den Satz gegen uns mit 17:25.
Den 3. Satz begannen wir mit Aufschlaggott Kai – 3 klasse Angaben ergaben 3 klasse Punkte. Doch die Netzhoppers hatten es durchschaut und wollten sich auch den 3. Satz zum Sieg holen. Beide Mannschaften waren sich einig – der Satz gehört uns. So ging es dann auch mit den Punkten hin und her. Dirk und Chris holten wichtige Punkte mit starken Angriffen und so kam es, dass wir doch mit einer guten Führung (18:13) einem Satzsieg sehr nahe waren. Die Netzhoppers holten dann aber auf – und das nicht nur mit guten Aktionen. Ehrlichkeit zählt auch im Sport, doch der Tusch wurde von Kwh nicht zugegeben. Den entscheidenden Satzball für die Kolkwitzer setzte Chris um – Endstand: 25:23.
Der 4. Satz war leider für uns viel zu schnell vorbei – wenig gute Akzente gelangen uns. Nur der Schluss des Satzes war noch recht spannend – beim Stand von 15:24 rappelten wir uns doch noch auf und wollten den Netzhoppers das Fürchten lernen. Die standen vor dem Matchball – und mussten zusehen, wie wir einen Punkt nach dem anderen machten. Beim Stand von 19:24 war dann aber doch Gott für die Netzhoppers gnädig und so provitierten sie von einem Aufschlagfehler von uns und ge-wannen das Spiel für sich.
Kommentare zum Spiel:
„3. Platz ADE“ => was ja gar nicht stimmt
„Wir sind einfach nur frustriert …“
3. Spiel: Kolkwitz : Elsterwerda
Das Spiel gegen Elsterwerda war leider nicht soooo interessant wie der Menschenauflauf vor der Halle – nur waren die Demonstranten vor der Tür nicht zum Bejubeln und Klatschen von Kolkwitz da.
Elsterwerda begann stark und war stark. Klasse Angriffe von Holger und Chris brachten aber auch wichtige Punkte auf unserem Punktekonto. Zum Ende des 1. Satzes wurde es unruhig – das Schieds-gericht entschied einige Situationen zu Lasten/Unrecht von uns und so ging der Satz für uns mit 20:25 verloren.
Das wollten wir im 2. Satz nicht auf uns sitzen lassen. Wir zeigten, dass wir zu Recht Dritter in der Liga sind und glänzten mit starken Angriffen. Beim Stand von 13:15 nahm Elsterwerda die erste Auszeit und versuchte nun mit Spielern der 1. Garde uns Paroli zu bieten. Doch es brachte nicht viel – wir erkämpften und erspielten uns die Führung. Bei 20:18 nahm Elsterwerda (sehr nervös) die 2. Auszeit in Anspruch. Leider war damit unser Lauf etwas gedämpft und Elsterwerda zog mit Punkten an uns vorbei und gewann den Satz mit 23:25.
Der 3. Satz sollte und konnte unser werden. Beide Mannschaften waren stark drauf und so war es ein „Spieler-wechsel-dich“ bei den Aufgaben. Bis zum Stand von 24:22 nahm jede Mannschaft bereits zweimal ihre Auszeit in Anspruch. Wir konnten den Satzsieg schon riechen – so nah war er. Aber es sollte irgendwie nicht sein. Elsterwerda riss das Ruder um und gewann dann leider mit 25:27.
Hoffentlich war damit nicht unser 3. Platz wirklich davongesaust…
| Autor: Quäler
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| Ergebnisse vom Wochenende
Landesliga Süd Herren
Kolkwitzer SV - Netzhoppers KWh III 1:3
Kolkwitzer SV - Elsterwerdaer SV 94 0:3
Kreisliga Herren
Kolkwitzer SV II - HSV Cottbus II 1:2
Kolkwitzer SV II - BSV Kraftwerk Jänschwalde 2:1
| Autor: Quäler
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| Punktspiel 1. Mannschaft
Landesliga Süd Herren am Samstag dem 05.12.2009 um 11.00 Uhr auswärts bei Netzhoppers KWh III.
Gegner der 1.Mannschaft sind die Sportfreunde von Netzhoppers KWh III und Elsterwerdaer SV 94.
| Autor: Quäler
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